Kooperierende Fragmente  Multiplayer-Mode

9. September - 6 Novemder.2022
Galerie Schenk Modern
Landshut

 

Kunst als forschender Prozess. Im Mittelpunkt eine schwebende Skulptur, ein Relikt aus der Vergangenheit und zugleich ein Blick in die Zukunft, rekonstruiert in den Räumen der Galerie. Dieser rätselhafte Hybrid bildet den Ausgangspunkt für die künstlerisch-forschende Tätigkeit der Gruppe Multiplayer-Mode. Die Künstler:innen Camill von Egloffstein, Lea Grebe und Manuel Strauß nähern sich in einem Prozess dieser unbekannten Lebensform. Das Ergebnis ist ein Archiv aus fragmentarischen Artefakten. Zur Erschaffung dieser Artefakte bedienen sich die Künstler:innen ganz unterschiedlicher Techniken und verbinden diese Verfahren zu neuen Arbeitsweisen. Dabei treffen traditionelle Flechtkunst und Bronzeguss auf industrielle Fertigung im 3D-Druckverfahren und mit Schellack polierte Intarsien

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The big cocoon (M.ST.), 2022 | 56 x 143 x 55 cm | FDM 3D print PLA, copper and steel | Cooperating fragments - Multiplayer - Mode, 2022 @ gallery Schenk Modern

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Over all view of the exhibition: on the wall: Nothing 1-3 Manuel Strauß; on the shelfs: Inlay 1 - 3 Camill von Egloffstein; Nest 1 - 3 Lea Grebe, 2022 | Cooperating fragments - Multiplayer - Mode, 2022 @ gallery Schenk Modern

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Front: The big cocoon, 2022 | 56 x 143 x 55 cm | FDM 3D Print PLA, copper and steel ; in the back left: grid with 5 artifacts, (M.ST:)back right: Inlay (C.v.E.) Cooperating fragments - Multiplayer - Mode, 2022 @ gallery Schenk Modern

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Grid with five works  from left to right (M.ST.):
 
Cocoon shell, 2022 | FDM- and SLA- 3D print
2 light years, 2022 | laser engraved FDM 3D print PLA with acrylic paint
Safeguarding of the cocoon, 2022 | SLA 3D print
Fragment Nr. 1,2022 | laser engraved FDM 3D print PLA with acrylic paint

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In the front: Cocoon shell, 2021 |  FDM 3D print, SLA 3d print and dyes

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Nothing 1 - 3, 2022 | 100 x 70 cm | laser engraved paperworks dyed with indigotin and pigments | Cooperating fragments - Multiplayer - Mode, 2022 @ gallery Schenk Modern

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR Modul D – Digitale Vermittlungsformate 

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In situ paradise

 Mai - September 2022
Lindau - kleiner See, Bodensee

kuratiert von Sophie Charlotte Bombeck

 

In situ Paradise 1. Biennale Lindau 
 
Das Paradies – ein Ort jenseits der Welt. Oder gibt es womöglich doch eines auf Erden zu finden? In der Gemeinschaft mit anderen, im gesellschaftlichen Miteinander? Ist es gar in uns selbst verborgen? 
 
Mit dem Format Biennale präsentiert das Kulturamt der Stadt Lindau eine neue Plattform für junge, zeitgenössische Kunst, die sich mit der Lokalität in Spannung zu außenstehenden Perspektiven auseinandersetzt. Teilhabe und Partizipation sind die Basis der Biennale: Kooperationen mit lokalen Initiativen, Unternehmen und Bürger:innen
 
Die teilnehmenden Künstlerinnnen und Künstler:
Anselma Murswiek, Association for the Palliative Turn, Bernd Josef Bartolome, Camill von Egloffstein, Dana Greiner, Esther Zahel, Felix Rodewaldt & Thilan Stiller, Jaemin Lee, Julia Klemm, Karolin Schwab, Lea Grebe, Magdalena Waller, Manuel Strauß, Maria Anwander, Martin Pfeifle, Olav Westphalen, Olga Golos, Patrick Ostrowsky, Peter Zahel, Pfeifer & Kreutzer, Schirin Kretschmann, Tim Deussen, Toshihiko Mitsuya

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"message in a bottle", 2022 | self-sufficient solar buoys equipped with a rescue unit @In situ paradise 1. Biennale von Lindau                                                                         Drohnenaufnahmen: Peter Zahel

In der Arbeit „Flaschenpost“ geht es dem Künstler – mehr als um das eigentliche Paradies – um das Sehnsuchtsgefühl nach demselben.
Ein Paradies bringt nach unserer konventionellen Vorstellung immer auch das Problem des Eingeschlossenen und Ausgrenzenden mit sich. Als Manifestation dessen, was wir in unseren Köpfen herumtragen und erträumen, platziert er bunt leuchtende, geometrische Bojen auf dem kleinen See zwischen Lindaus Bahndamm und der Autobrücke. Die transparenten Hohlkörper – die Bojen bestehen aus Glasfaser und synthetischem Harz – sehen ansprechend aus, können jedoch nicht von nahem, geschweige denn von innen erfahren werden. Das Ufer als Grenze zwischen Land und Wasser ist ein dynamischer Raum, der ständig in Bewegung und ähnlich schwer greifbar ist. So schwimmen die Bojen in mittelbarer Nähe zu uns Betrachtern – erkennbar und verlockend, jedoch nicht zu erfassen. Die Ferne und das Ungreifbare erhalten das Sehnsuchtsgefühl aufrecht. Befindet sich dort das Paradies?
Statt einer eindeutigen Antwort darauf bietet uns Strauß mit seinen Bojen Platzhalter für unsere individuellen Idealvorstellungen. Somit schwindet einmal mehr die Verortung des Paradieses, indem seine Existenz auf einer fortwährenden Sehnsucht beruht. Das Wasser schafft den natürlichen Rahmen, aber auch die natürliche Grenze zwischen dem Kunstwerk und uns.
Durch Solarpanele speichern die Bojen tagsüber Energie, die sie abends erleuchten lassen. Somit sind sie unabhängig von uns.
Sie ziehen ihre Kraft aus der Sonne und enthüllen uns ihre eigene autarke Existenz. Was wir wahrnehmen können, sind leuchtende Welten, deren Betreten uns verwehrt bleibt .
                                          
                                                                                                                                                       Text: Amrei Keul

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Over all view of "message in a bottle" in the storm by night 2022 | self-sufficient solar buoys equipped with a rescue unit 

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Buoys: f.l.t.r.: Rescue deposit, All 2.0 the dancer, Pink Lady, With a little help of my friends, Rimini 1990 |  2022 - 2021 | 18 x 9 x 3,2 m | In situ paradise 1. Biennale of Lindau, little lake, Bodensee

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"message in a bottle", 2022 | self-sufficient solar buoys equipped with a rescue unit @In situ paradise 1. Biennale von Lindau

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Detail of the buoy Pink Lady of the work "message in a bottle" 2022

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"message in a bottle", 2022 | self-sufficient solar buoys equipped with a rescue unit @In situ paradise 1. Biennale von Lindau

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"message in a bottle", 2022 | self-sufficient solar buoys equipped with a rescue unit @In situ paradise 1. Biennale von Lindau

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All Set up @ Next Generations

Group show in the corporate shower complex of an abandoned industrial complex in Herrsching at Ammersee from 14.7-17.7.2022

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Exhibition view exit: Artefacts II, 2022 - 2021

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Exhibition view back room: Neon hot temper, Oxygen Exhaustion, 2022 | 120 x 60 x 0,32 cm | manipulated FDM 3D print on acrylic glass

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Exhibition view back room: left: Ready to go @nextgenerations, right: All prepared @nextgenerations, 2022 | 100 x 40 x 5 cm;90 x 90 x12 cm | Foam and concrete; Foam, steel, FDM 3D print and clay

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Exhibition view back room: Neon hot temper, Oxygen Exhaustion, 2022 | 120 x 60 x 0,32 cm | manipulated FDM 3D print on acrylic glass

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Detail view of  Pure red emotion, The jeolausy of my old self, 2022 | 120 x 60 x 0,32 cm | manipulated FDM 3D print on acrylic glass

It's part of a strategy

15.10.2021 - 29.10.2021
galerie burster
Berlin

mit Maria Braune, Erik Esso, Tim Freiwald, Schirin Kretschmann, Florian Kuhn

initiiert von Florian Kuhn und Manuel Strauß

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Ausstellungflyer It'spart of strategy

Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | 13.10.2021 Stadium 1

Am Anfang steht ein großes Regal. Darin: Seltsame Dinge, Gemische verschiedener Stoffe und Formen, Alltagsdinge, Rohmaterial, künstlich oder natürlich, fest oder flüssig, tot oder lebendig.

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Versammelt haben sie Maria Braune, Erik Esso, Tim Freiwald, Schirin Kretschmann, Florian Kuhn und Manuel Strauß. Es handelt sich um Werkstoffe und Arbeitsfragmente, mit denen sie täglich künstlerisch umgehen. In der galerie burster in Berlin unterziehen die Sechs in täglichen Aktionen und Eingriffen die Materialien immer neuen Verwandlungen, eignen sich die Stoffe und Ideen der anderen an und schaffen so in einem offenen Prozess ein noch unbekanntes,
gemeinsames Produkt. In ihm kreuzen sich höchst individuelle Begriffe von Kunst, Material und Autor:innenschaft, sechs Weisen der Welterzeugung, die nicht zwingend miteinander harmonieren müssen. Ein Experiment am lebenden Körper der Kunst.

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v.l.n.r.: Manuel Strauß, Maria Braune, Erik Esso, Tim Freiwald, Schirin Kretschmann und Florian Kuhn

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Wodurch zeichnet sich das Werk von Kuenstlerinnen und Kuenstlern aus?

Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | 15.10.2021 Stadium 1 Eröffnung

Um diese Aufgabenstellung zu ergründen, sollen die verschiedenen künstlerischen Ansätze durch den gegenseitigen Austausch im Rahmen der gemeinsamen Ausstellung zusammengeführt, zerlegt und erweitert werden.
Die KünstlerInnen Maria Braune, Erik Esso, Tim Freiwald, Schirin Kretschmann, Florian Kuhn und Manuel Strauß verbindet bei allen Unterschieden der individuellen Ansätze, eine kritische Auseinandersetzung mit der Malerei. Das inszenierte Bild entsteht durch Konstruktion und Dekonstruktion, oder wird als Material und Information verhandelt. Ebenso wird die malerische Handlung als reine Entscheidung bezogen auf Raum und Zeit dargestellt.
Ihr Anspruch besteht darin, unter Einbezug diverser Materialien, Techniken und Verfahren Werke zu erschaffen, welche der Malerei entspringen, diese jedoch hinterfragen, modifizieren und übersteigern. Das Konzept spielt mit der Dynamik, die zwischen den einzelnen beteiligten Akteuren in Zusammenhang mit deren spezifischen Arbeitsgegenständen bzw. Arbeitsweisen entstehen.

Wie entwickelt sich die eigene Arbeit, wenn sich ihr gewohntes Entstehungsumfeld, ihr Materialpool oder die Autorenschaft aendert?

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Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | @galerie burster | 13.10.2021 Stadium 1

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 Arbeitsprozess: It's part of a stretagy | @galerie burster | 27.10.2021

Ausstellungsansicht - It's part of a stretagy | @galerie burster | 13.10.2021 - 29.10.2021 | Öffnungszeiten vor Ort 12°° - 24°°

Existiert dennoch eine Essenz, die jedem Individuum innewohnend sich jeglicher Veraenderung verwehrt?

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Detailaufnahme - It's part of a stretagy | @galerie burster | 13.10.2021 Stadium 1 

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Arbeitsprozess:  It's part of a stretagy | @galerie burster | 13.10.2021 Stadium 1 

Was mache ich mit den Materialien der anderen?
Der Prozess von den rohen Ausgangsmaterialien zu der synergetisch, symbolisch aufgeladenen künstlerischen Arbeit wird mit der Ausstellung begleitet. Zur Ausstellungseröffnung befinden sich in jedem Raum lediglich die Materialien und Werkzeuge der KünstlerInnen auf Schwerlastregalen. Für die vor Ort entstehenden Arbeiten können die Akteure auf den zuvor gemeinsam erschlossenen Materialpool zugreifen. Ihre künstlerischen Vorstellungen und Methoden sollen von den anderen Künstlern und Künstlerinnen durchleuchtet, parodiert und ergänzt werden. 

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Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | @galerie burster | 29.10.2021 Stadium 4 - Finale

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Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | @galerie burster | 13.10.2021 Stadium 4 - Finale

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Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | @galerie burster | 29.10.2021 Stadium 4 - Finale

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Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | @galerie burster | 29.10.2021 Stadium 4 - Finale

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Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | @galerie burster | 29.10.2021 Stadium 4 - Finale

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Ausstellungsansicht: It's part of a stretagy | @galerie burster | 29.10.2021 Stadium 4 - Finale

ORF Lange nacht der Museen

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02.10.2021
Kunstmuseum Lindau
Lindau




In situ Paradise 1. Biennale Lindau

Mit dem Format Biennale präsentiert das Kulturamt Lindau 2022 eine neue Plattform für junge, zeitgenössische Kunst. Bereits in diesem Jahr bietet die Preview einen Vorgeschmack auf das, was im nächsten Jahr zu erwarten ist.



kuriert von Sophie Charlotte Bombeck

Was ist Dein Paradies?

Ausstellungsflyer -  ORF  Lange Nacht der Museen 02.10.2021

Ausstellungsflyer -  ORF  Lange Nacht der Museen 02.10.2021

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Wie ist der Gedanke an die Vorstellung eines Paradieses entstanden?
Die Vorstellung eines perfekten Ortes, ohne Schmerz und Last, in der jegliche Wünsche und Sehnsüchte so gleich werden. Kein Leid, keine Ängste, nur ein immerwährender Traum. Gut möglich, dass die Vorstellung von einem Paradies aus Sichtweisen erwachsen ist, in denen es wenig Erfüllung und Freuden gab. Ich stelle mir eine harte Welt mit wenig Anlass zur Hoffnung, großen Entbehrungen und sehr mühsamer Arbeit vor. In so einer Welt ist es dann tröstlich, sich vorzustellen, dass all die Mühe, Last und Entbehrung es später einmal wert sein werden.In einer anderen Zeit und Welt wartet die Belohnung auf mich. Allgemein bedeutet Paradies, eine Welt, in der der Mensch frei ist, keine Lasten zu tragen hat und sich frei seinen Vorlieben zuwenden kann.

Wo findest Du in der Kunst Dein Paradies?

Ausstellungsflyer -  ORF  Lange Nacht der Museen 02.10.2021

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Wohin schwimmen Deine Paradiese?

Das Paradies ist eine Idee eingebettet in die Realität. Unser Denken erschafft paradiesische Vorstellungen, ohne in einem Paradies zu leben.
Wie so immer ist die Vorstellung des Menschen eine Welt für sich und ihm obliegt auch die Möglichkeit es zu realisieren.

Meine Paradiese schwimmen wie eine Flaschenpost in der Realität, ohne mit ihr verbunden zu sein, ohne einen Adressaten, eine Idee für sich selbst, abgekapselt, autark und unbefleckt.

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Ausstellungsansicht - Außenbereich ORF - Lange Nacht der Museen | 02.10.2021

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Detailansicht der Bojen Prototypen - Innenbereich ORF - Lange Nacht der Museen | 02.10.2021 

WEBBY - In progress

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Webby ist eine augmented Reality Erfahrung gebunden an eine Kunstausstellung. Sie besteht aus einer vor Ort integrierten schwenkbaren Kamera mit Spotlight. Sie wird über ein Webinterface direkt von dem Handy des Nutzers gesteuert.


In der Live Übertragung werden einem Informationen direkt auf das eigene Handy angezeigt.
 Das Smartphone wird Erkundungswerkzeug. Es steuert nicht nur eine Kamera mit Spotlight mit deren Hilfe sich intim und freigestellt die Kunstwerke erkunden lassen. Des weiteren werden nützliche Informationen zu den einzelnen Kunstwerken, wie Entstehungsgeschichte, künstlerische Auffassung des Autors oder der Preis angezeigt.Ein neuer Weg entweder schnell einen Eindruck zu gewinnen, oder sich in die Gedankenwelt des Künstlers zu vertiefen.

Auszug Bewerbungsportfolio -  Neustart Kultur 

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Auszug Bewerbungsportfolio -  Neustart Kultur | Rendering

Auszug Bewerbungsportfolio -  Neustart Kultur | Rendering Nutzeroberfläche Smartphone

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Was passiert wenn Ihnen im Laufe Ihres Tages etwas Interessantes oder richtig Schönes begegnet, meistens wird schnell ein Photo gemacht und es geht weiter.
Nun die Welt ist sehr schnell geworden und wenn ich unterwegs bin, habe ich selten das kontemplative Ruhe, um mich in manifestierte Gedanken eines Anderen einzufühlen.
Man könnte nun sagen, die Leute haben keine Zeit und Ruhe mehr, um sich der guten Kunst zu widmen.
Aber Aufmerksamkeit und im besten Fall ein tiefes Interesse muss auch verdient werden. 
Wenn es die Kunst nicht schafft, dann könnte die Kommunikation mit der Kunst sich auch ändern, eine andere Sprache lernen, zugänglicher werden.
Im alltäglichen Leben frage ich Google, wenn ich was wissen möchte, lasse mich von meinem Handy lotsen und speichere informatives via eines schnellen Photos. Warum sollte man das Verhalten unserer digitalen schnellen Welt nicht in die Kunst übersetzen?
Das Projekt „Webby“ ist ein Versuch der Integration, der Verdeutlichung und Reaktion auf unsere heutige schnelle digitale und zunehmend  immersivere Welt.

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Mare Orientale - oder: Wie, Du willst damit Geld verdienen?

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06.11.-15.11.2020

super+CENTERCOURT

Adalbertstr. 44

80799 München










Die Ausstellung Mare Orientale - oder: Wie, Du willst damit Geld verdienen? sollte unter anderem eine 
Vielzahl der noch unveröffentlichten Arbeiten aus den Jahren 2015 - 2019 zeigen. des Weiteren wollte der Künstler Manuel Strauß vor Ort arbeiten und mehr Einblicke in seine Arbeitsweisen und Vorstellungen zu ermöglichen. Aufgrund der wiederholten zweiten Coronawelle wurde die Ausstellung abgesagt und in einem größeren Rahmen umgesetzt.

Ausstellungsflyer -  Wie, Du willst damit Geld verdienen? 

Lass die Kunst in Ruhe, sie braucht Dich nicht!

26.09.2021 - 04.10.2020

Kunstverein Ebersberg

Im Klosterbauhof 6
Ebersberg
 
AKTIONSRAUM 2
Ein Experimentierfeld
Es geht nicht um Kunst, und doch geht es um Kunst. Wir sind in einer Zeit, in der sich ein enormer gesellschaftlicher Wandel vollzieht, beschleunigt, forciert durch die Corona-Pan- demie. Menschen gehen auf die Straße, um sich gegen manche Entwicklungen zu wehren. Manche haben Angst vor der Zunahme der rechten Kräfte, andere fürchten chinesische Verhältnisse mit zunehmender Überwachung und Kontrolle. Elon Musk stellte kürzlich den Prototypen eines Chips vor, der in Gehirne implantiert werden kann, um den Kopf mit dem Computer verbinden, Informationen zwischen Neuronen und einem Smartphone austauschen zu können. An Schweinen laufen dazu bereits Versuche.
Ob Digitalisierung, eine sich verändernde Arbeitswelt, ein rasant wachsender Kapitalismus oder zunehmende soziale Problemstellungen, die wirtschaftlichen, sozialen und gesell- schaftlichen Folgen der Pandemie müssen verhandelt werden und vieles mehr. Es geht um nichts weniger als um die Frage, wie wir zukünftig leben wollen.
Der Konzeptkünstler Peter Kees ruft deshalb - in Erinnerung an den legendären Münchner Aktionsraum 1 im Jahre 1969 - beim Ebersberger Kunstverein den Aktionsraum 2 aus, in dem die gegenwärtigen Themen künstlerisch oder auch nicht künstlerisch verhandelt werden können.
Ein Open Call wurde dafür ausgeschrieben, zu dem jeder und jede eingeladen wurde, sich
– in welcher Form auch immer - zu den gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen
zu verhalten. Für Aktion, Diskurs, Kunst, Vortrag, Diskussion, Performance, Film, etc. wird Raum geboten. Jede Form ist dabei zugelassen. Gemeldet haben sich einige. Ziel war es, zuzulassen und nicht auszuwählen, die Beiträge lediglich zu ordnen und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Herausgekommen ist ein spannendes Programm aus Vorträgen, künstlerischen Arbeiten, Performances, Filmbeiträgen, Diskussionsrunden und Interaktionen - Input, Auseinandersetzung, Inspiration, Dialog, Gestaltung, Fragezeichen und Ausrufezeichen.
Das Publikum ist eingeladen, zu lauschen, zu sehen, zu hören, zu erfahren und sich zu beteiligen.
Aktionsraum 1
1969 riefen Eva Madelung (Mäzenin), Peter Nemetschek (Künstler/Fotograf) und Alfred Gulden (Schriftsteller/Filmer) als avantgardistisches Kollektiv in München den mittlerweile legendären Aktionsraum 1 ins Leben, ein Raum für junge Künstler, in dem herkömmliche kunstbetriebliche Werk- und Präsentationsformen vermieden werden sollten, um den neuen performativen, institutions- und gesellschaftskritischen Bestrebungen in der Kunst einen öffentlichkeitswirksamen Auftritt zu ermöglichen. Der Aktionsraum fungierte auch als Experimentierfeld, in dem das Publikum mit einbezogen und der Vermittlung von Kunst in Form von Vorträgen und Diskussionen Rechnung getragen wurde.    -   kuratiert von Peter Kees

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Ausstellungsflyer-Aktionsraum 2 | Lass die Kunst in Ruhe, sie braucht Dich nicht!

Während eines Experimentes zeigten Forscher einigen Affen das Konzept des Geldes und wie es verwendet werden kann. Die Affen begannen sich gegenseitig zu bestehlen und benutzten das Geld, um für Sex zu bezahlen.

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KUNDENBEFRAGUNG

Artikel über meine Arbeit

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Performance: Kundenbefragung 3.0 im Aktionsraum 2 @Kunstverein Ebersberg                                                                                                                                               Photo: Peter Kees

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Presse: Kundenbefragung 3.0 Lass die Kunst in Ruhe, sie braucht Dich nicht! von Ulrich Pfaffenberger Süddeutsche Zeitung Ausgabe  23.11.2020                    

Tacker Preselection 2020

07.07.2020 - 19.07.2020

Galerie der Künstler

Maximiliansstr. 42
München

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Ausstellungsflyer Tacker 2020

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Ausstellungsansicht Tacker Preselection 2020 

kleine Alienwesen | Edition von 40 einzigartigen 3D gedruckten Objekten

Sag mal, Denkst Du Dir eigentlich was dabei?

19.03.2020- 27.04.2020 Zweiteilige Ausstellung super+CENTERCOURT München, kuratiert von Sophie-Charlotte Bombeck

Sneak preview - Sag mal, denkst Du Dir da eigentlich was dabei?

Erster Teil: Die Welt der Katze und des Steines für sich ganz allein

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Ausstellungsansicht - Erster Teil Die Katze und der Stein @super+CENTERCOURT

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Detailaufnahme - Erster Teil 'Die Katze und der Stein' @super+CENTERCOURT

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Detailaufnahme - 'Die Katze und der Stein' @super+CENTERCOURT 

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Ausstellungsansicht - Erster Teil: 'Die Katze und der Stein' @super+CENTERCOURT

Zweiter Teil: Die Katze und der Stein verstecken sich

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Ausstellungsansicht - Zweiter Teil: "Die Katze und der Stein verstecken sich.' @super+CENTERCOURT

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Shared Values , 2020 | 80 x 110 cm | Vakuuminfusionstest, Milton,  Abdichtband, PE-Folie, Glasfasermatten, Pigmente, 3D-Drucke hinter Glas | 80 x110 cm

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Ausstellungsansicht "Sag mal, denkst Du Dir da eigentlich was dabei?" @super+CENTERCOURT

Blaue Zipfel - für Axel.

03.03.2020-19.04.2020

Galerie der Künstler

Maximilianstr. 42
München

kuratiert von Lea Grebe
und Dr. Friedrich Meschede

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Detailaufnahme: Universum, 2020

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li.: Harz Nr.1, 2020                                                                                                  Foto: Michael Mönnich  re. unten: Geld für die Zukunft, 2019
re. oben : Teamplayer [zweiteilig] 2020 

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Ausstellungsansicht "Blaue Zipfel - Für Axel." @Galerie der Künstler                                                                                                                                                                                                               Foto: Steve Massy

Auch Insekten essen Kuchen

09.09.2014 - 16.10.2014

Headegg
Trogerstr.19
München

„So wie wir alle“ sagte Eliza. „denn die Konfusion ist eine Art Verzauberung – ein Moment, in dem das, was wir zu verstehen meinten, seine Form verliert, zerläuft und mit anderen Dingen eins wird. [...]“ Sie schüttelte den Schmelzlöffel leicht und die Wachskrümel, die oben geschwommen und zu kleinen, von der Oberflächenspannung zusammengehaltenen Blasen flüssigen Wachses geworden waren, platzten, versanken in dem geschmolzenen Wachs und verströmten dabei ein Wölkchen süßen Duftes, Überbleibsel der Blumen, welche die Bienen, die diesen Stoff gemacht, einst aufgesucht hatten. (Zitat: Neal Stephenson Confusion)

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o. T.,  Gemeinschaftsarbeit mit Lea Grebe / 2014 / Bronze, Sand, Lack und Erde / 20 x 20 x 15 cm

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o. T., Gemeinschaftsarbeit mit Lea Grebe / 2014 / Bronze, Erde, Porzellan und Pigment /  20 x 20 x 8 cm

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o. T., Gemeinschaftsarbeit mit Lea Grebe / 2014 / Bronze, Erde, Sand und Orangenreste / 20 x 20 x 8 cm

So bist Du also - Nun gut!

05.02.2014 - 09.02.2014

Diplomausstellung
Nun gut, so bist Du also!

Akademie der Bildenden Künste München

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Ausstellungsansicht Diplomausstellung "So bist Du also - nun gut! @ Akademie der Bildenden Künste München

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Was man teilt!, 2013 / Ton, Lack, Zinn, Kohle, Samen und Blüten / 27 x 27 x 23 cm

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Ausstellungsansicht Diplomausstellung "So bist Du also - nun gut!" @ Akademie der Bildenden Künste

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Kuchen, 2013 / Stahl, Acrylspray, Erde, Stroh, Kettenfett, Ton, Lack und  Holzkohle / 16,5 x 20 x 20 cm

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Vorauswahl Diplomausstellung "So bist Du also - nun gut!" 2014 @ Akademie der Bildenden Künste München

Grenzenlose Kunst

02.10.2013 - 31.10.2013

Galerie Kobeia


Luisenstraße 49
München

kuriert von Yoohnee Kim  und Yvonne Schäfer

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Ausstellungsansicht @ Galerie Kobeia

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Ausstellungsansicht @Galerie Kobeia, v.l.n.r.: Ordnung braucht Zeit und Platz, Weg zu mir, 2013 / Öl und Gold auf Leinen / 34 x 45 cm

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Ausstellungsansicht @ Galerie Kobeia, v.l.n.r.: Es könnte alles so einfach sein, Wir sehen uns, Mein Spiegel Dein Spiegel, 2013 / Öl auf Leinen / 85 x 80 cm

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